17 September 2010 - 19:30

Der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde hat ein Zusammentreffen mit dem Premier des zionistischen Regimes am morgigen Sonntag in Kairo dementiert und erklärt, unter den gegebenen Umständen werde es zu keinen direkten Israel-Gesprächen kommen.

Ohne Fortschritte bei den Fragen der Sicherheit und Grenzverläufen werde er keine neuen Verhandlungen mit Israel aufnehmen, sagte Abbas laut Farsnews unter Berufung auf die jordanische Zeitung Al-Ghad. Bislang habe es keine greifbaren Ergebnisse diesbezüglich gegeben, unterstrich der Fatah-Chef. Bei der Sitzung des arabischen Ermittlungkommitees, das am 29. Juli stattfinden wird, soll über diese Themen gesprochen werden. Dann werde man auch an einen gemeinsamen Punkt gelangen. Abbas dementierte zudem Bemühungen Ägyptens für die Abhaltung eines gemeinsamen Treffens zwischen ihm und dem Ministerpräsidenten des zionistischen Regimes am morgigen Sonntag in Kairo und sagte: Zu einer Begegnung zwischen mir und Netanjahu morgen in Kairo wird es nicht kommen. Politische Experten sind allerdings der Ansicht, dass Abbas letztendlich auf Druck der USA in direkte Gespräche mit dem zionistischen Regime einwilligen wird.